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gegen Armut
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Aktuelle Projekte

  

November/Dezember 2011:

Fotoausstellung "Working Poor - Lebensbilder Betroffener" im Auftrag der Arbeiterkammer Kärnten

In Kärnten gelten 18.000 Arbeitnehmer/innen als sogenannte „working poor“.
Damit meint man Menschen, die trotz Erwerbstätigkeit nicht von Armut abgesichert sind. Hauptursache dafür sind atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, also  Beschäftigungsformen, die vom sogenannten normalen (typischen) Arbeitsverhältnis, das durch arbeits- und sozialrechtliche Schutzbestimmungen, Kollektivverträge sowie Betriebsvereinbarungen geschützt ist, abweichen. Dadurch verringert sich die soziale Sicherheit von Beschäftigten, weil die Arbeitsverträge systematisch leicht und kurzfristig lösbar sind sowie einen Mangel an Schutz bieten.
Working poor werden nicht nur am Haushaltseinkommen gemessen, sondern daran, inwiefern sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Viele working poor sind nicht dazu in der Lage, Freunde zum Essen einzuladen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Das führt zu sozialer Ausgrenzung, weil die Möglichkeiten fehlen, am öffentlich-sozialen Leben teilzunehmen.

Die Fotoausstellung bietet folgendes:

Ausschnitte aus Arbeitssituationen und des privaten Lebens sollen festgehalten werden, um dem Betrachter/der Betrachterin die Möglichkeit zu geben, sich aus der ganz persönlichen Sicht der Betroffenen in eine working poor Situation hineinfühlen zu können. Um eine objektive Darstellung zu vermeiden und einen möglichst direkten Blick in die Realität der working poor zu gewährleisten, werden die betroffenen Frauen und Männer selbst fotografieren.