Mythen des Reichtums

Warum Ungleichheit unsere Gesellschaft gefährdet

Aktivitätenbericht 2012-2013

Das Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung befasst sich seit Jahren mit gesellschaftlichen Problemstellungen rund um die Armutsthematik. Das Netzwerk ist eine gesellschaftspolitische Plattform und wurde im Jahr 1996 ...

Tätigkeitsbericht 2014

Ziele und Aufgabenbereiche des Kärntner Armutsnetzwerkes Das Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung wurde 1996 als gesellschaftspolitische Plattform gegründet und befasst sich seitdem mit gesellschaftlichen Problemstellungen rund um...

Herausgegeben von Beigewum / Attac / Armutskonferenz

Warum sammelt sich großer Reichtum in den Händen weniger? Und welche Folgen hat die ungleiche Verteilung für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Demokratie? Das Buch Mythen des Reichtums geht den Strategien der Rechtfertigung von Reichtum und sozialer Ungleichheit aus verschiedenen Perspektiven nach. Dabei setzen sich die AutorInnen mit Gerechtigkeits- und Leistungsbegriffen auseinander, stützen sich auf die empirische Vermögensforschung und untersuchen die Gefahren der Vermögenskonzentration für die Demokratie.

Zur Publikation

Reichtum und Armut sind die beiden Pole sozialer Ungleichheit. In der Forschung hat Armut lange Zeit deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten als Reichtum. Zu letzterem gibt es weniger Datenmaterial und verbreitetes Faktenwissen. Reichtum fasziniert dafür medial, beispielsweise über Reichen­rankings und Millionärs- oder Millionärinnen-Homestories. Die so entstehen­den Bilder haben einen Nachteil: Sie verschleiern die wirtschafts- und sozial­poli­tische Dimension von Reichtum und tragen zur Mystifizierung bei.

Dieses Buch stellt den bestehenden Mythen des Reichtums Fakten entgegen. Aus verschiedenen Perspektiven wird den Strategien der Rechtfertigung von Reichtum und sozialer Ungleichheit nachgegangen. Dabei setzen sich die AutorInnen mit Gerechtigkeits- und Leistungsbegriffen auseinander, erörtern die empirische Vermögensforschung, auch mit Bezug auf die vieldiskutierten Arbeiten von Thomas Piketty, und untersuchen die Gefahren der Vermögenskonzentration für die Demokratie. Im Nachwort ist ein von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eigens für die Reichtumskonferenz verfasster Text erstabgedruckt.

Die HerausgeberInnen: 
Der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) ist ein Verein von SozialwissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen, der das Ziel verfolgt, Ergebnisse kritischer Forschungstätigkeit in die laufende politische Debatte einzubringen. Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für die demokratische und soziale Gestaltung der Wirtschaft einsetzt. Die Armutskonferenz ist als Netzwerk sozialer Organisationen und Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv und thematisiert gemeinsam mit Armutsbetroffenen Hintergründe, Ursachen und Maßnahmen gegen Armut & soziale Ausgrenzung. Bei VSA erschienen bisher »Mythen des Sparens« (2013), »Mythen der Krise« (2010) und »Mythen der Ökonomie« (2005).

www.reichtumsmythen.at